Vorstellung

Die Georg-Weerth-Gesellschaft e.V. Detmold (GWG) wurde am 3. Juni 1989 in Detmold gegründet. Ihr Namensgeber ist der 1822 im gleichen Ort geborene Kaufmann, Schriftsteller und Journalist Georg Weerth, ein Freund von Karl Marx und Friedrich Engels, der 1848/49 das Feuilleton der von Marx herausgegebenen „Neuen Rheinischen Zeitung. Organ der Demokratie“ leitete.

Die GWG hat seit 1989 durch zahlreiche Veranstaltungen, Briefe, Flugblätter, Kundgebungen und Demonstrationen versucht, sich an der Rekonstruktion der Linken in Deutschland regional und überregional zu beteiligen.

Sie organisierte zahlreiche Lesungen, Konzerte sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen, u.a. mit Elisabeth August, Thomas Becker, Ulrike Becker, der Gruppe "Blumfeld", André Brie, Joachim Bruhn, Chanan Cohen, Renate Damus (†), Peter Decker, Karlheinz Dellwo, Jochen Distelmeyer, Jutta Ditfurth, Wiglaf Droste, Thomas Ebermann, der Band "Die goldenen Zitronen", Jürgen ElsässerPeter Gingold, Eckard Gross, Fatima Hartmann, Karl Held (†), Freerk Huisken, Georg Fülberth, Lutz Graf, Peter Gingold († 2006), Hermann L. Gremliza, Stephan Grigat (Wien), Günther Jacob, Matthias Kelle, Anil Kocak, Uli Krug, Robert Kurz, Matthias Küntzel, Gerald Mettenborg, Zeev Milo, Heiner Möller, Clemens Nachtmann, Helmut Oberdiek, Thomas von der Osten-Sacken, Horst Pankow, Juliane Rebentisch, Katrin Reemtsma († 1997), Jörg Rensmann, Rolf Röhrig, Gabriele Rollnik, Steffen RoskiUli Sander, Gerhard Scheit, Ilka Schröder, Karl Selent, Klaus Thörner, Oliver Tolmein, Rainer Trampert, Norbert Trenkle, Halit Ünal, Justus Wertmüller, Natascha Wilting, Winfried Wolf, Beate Zimmermann, Moshe Zuckermann.

Die GWG veranstaltete darüber hinaus Seminare, u.a. zur Kritik der politischen Ökonomie und zum Antisemitismus, zwei Schwerpunkten der gruppeninternen Theoriearbeit, die in einer wöchentlich stattfindenden Sitzung betrieben wird.

Ehrenmitglieder der GWG sind wegen ihrer Verdienste um das Werk Georg Weerths Dieter Süverkrüp (seit 1990) und Jürgen-Wolfgang Goette (seit 1991). Wegen seines Jahrzehnte langen antifaschistischen Engagements war auch der 2006 leider verstorbene Peter Gingold seit 2001 Ehrenmitglied.

Die vorerst letzte Ehrenmitgliedschaft wurde dem Berliner Verbrecher-Verlag für die Herausgabe von Weerths Roman "Schnapphahnski" (2006) zuerkannt.

Copyright (1989 -2011): Georg-Weerth-Gesellschaft e.V., Detmold -  E-Mail: gwg_dt[at]me.com